Die Sächsische Schweiz

Immer wenn in Deutschland eine Landschaft besonders schön ist, dann nennt man sie „Schweiz“. Auch wenn die Landschaft eine ganz andere Anmutung hat als die alpine Gebirgslandschaft der Schweiz, nennt man sie so. Es geht um unberührte Natur, Hügel, Felsen, gesunde Flora und Fauna und einen großen Erholungswert. So ist es auch mit der Sächsischen Schweiz. In der Nähe von Dresden gelegen, südöstlich davon auf beiden Seiten der Elbe, wird der Teil des Elbsandsteingebirges, der in Deutschland liegt, Sächsische Schweiz genannt. Bekannt ist die Landschaft besonders durch ihr spezielles Aussehen. Es gibt hier hohe Felsnadeln aus Sandstein, merkwürdig aussehende Felsen, aber auch skurril geformte Kiefern, fast urwaldartige Buchenwälder und wilde Gebirgsbäche. Seit 1990 ist diese einzigartige Landschaft geschützt als Nationalpark Sächsische Schweiz. Neben den felsigen Gegenden gibt es in der Sächsischen Schweiz aber auch weite Ebenen, Naturwiesen und Felder entlang der natürlich mäandernden Elbe. Nicht umsonst sagte man schon im 19. Jahrhundert, hier sei „eine ununterbrochene Reihe von Naturschönheiten und Seltenheiten zu sehn, welche an Größe, Schönheit und Umfang immer mehr zunehmen, je weiter man kommt.“. In dieser wunderschönen Landschaft der Sächsischen Schweiz hat sich als beliebter Sport das Klettern entwickelt. Die Sandsteinfelsen laden dazu ein und so sind in der Sächsischen Schweiz am Anfang des 20. Jahrhunderts die Sächsischen Regeln entstanden, die das Klettern für alle verbindlich regeln. Ein anderes beliebtes Freizeitvergnügen in der Natur der Sächsischen Schweiz ist das Boofen. Dabei handelt es sich um das Übernachten im Freien auf spektakulären Felsvorsprüngen. Vor allem Jugendliche haben das Boofen für sich entdeckt und der Andrang auf die felsige Natur der Sächsischen Schweiz hat hier zu Problemen geführt, die nur durch strengere Regeln bezüglich des Boofens behoben werden konnten. Insbesondere ist es verboten Feuer zu machen und Bäume heraus zu reißen. Die berühmteste Felsnadel in der Sächsischen Schweiz ist sicher die Barbarine. Sie gilt als das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und ist über 42 Meter hoch. Erst 1905 gelang die Erstbesteigung dieses spektakulären Naturdenkmales. 1975 wurde der Felsen wegen Instabilität und Erosion für den Klettersport gesperrt und kann somit heute nur noch aus der Ferne bewundert werden. Die Sächsische Schweiz ist aber nicht nur ein Eldorado für Sportler, die Abenteuer erleben wollen, auch Erholungssuchende kommen hier auf ihre Rechnung. Luftkurorte wie Rathen spenden Ruhe und Erholung. Weit weg von Autoverkehr und Trubel, inmitten der schroffen Felslandschaft der Sächsischen Schweiz aber malerisch gelegen in schönen Flusstälern bietet der Ort Abwechslung und Entspannung. Und nur 40 Kilometer entfernt lockt das Kulturangebot Dresdens, denn so nah liegt die Sächsische Schweiz davon entfernt!

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